Der Schweinehund am Morgen

Aufstehen vor Sonnenaufgang. Eigentlich Routine. Die Disziplin seine Komfort-Zone zu verlassen. Noch nicht so routiniert. Esstisch und Kaffee. Ein bisschen Radio hören. Ins Handy starren. Beim nächsten Ton ist es … Zwölf Uhr.

Die zweite Hälfte des Tages ärger ich mich, dass ich meinen Hintern mal wieder nicht hoch bekommen habe. Dabei wäre es so einfach. Einfach los gehen. Der Tag erwacht, im goldenen Licht eines jungfreulichen Tages. Ein nebliges weißes Gewand lichtet sich im Morgengrauen. Stille. Surreal. Friedlich. All das fehlt zum Sonnenuntergang. Zwei gegensätzliche Stimmungen. Sonnen -auf und -untergang. Kraft und Entspannung.

Der Schweinehund ist stark in mir. Ich werde stärker. Ausgerüstet mit einem 500mm Teleobjektiv und Kaffee. Ich habe eine Dreiviertelstunde. Dann ist der Zauber vorbei. Die Motive nichts besonderes. Die Überwindung meines Schweinehundes schon. Man sagt, nach drei mal hinter einander, wird etwas zur Routine. Es wäre willkommen. Ich arbeite daran.

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