Planlos auf der Suche nach Motiven

Zum Planen von Fotos greife ich gerne auf Werkzeuge zurück. Zum Beispiel zum bestimmen der Position der Sonne zu bestimmten Tageszeiten.

TPE oder Sun Surveyor. Teilweise lassen sich damit Tage im voraus die Lichtverhältnissen und Schattenwürfe einer Szene planen. Heutige Technik macht es möglich. Die Apps laufen auf dem Smartphone. Inklusive Augmented Reality. Das finde ich ziemlich abgefahrene. Wie hat man das vorher gemacht? Mit Karte und Kompass? Ich weiß es nicht.

Gestern war ich planlos. Alles was ich hatte war die Zeit des Sonnenaufgang. Die Motive nach denen ich suchte, waren bereits in meinem Kopf. Zeit für einen Morgen Spaziergang hatte ich nicht die Zeit. Dafür kenne ich die Gegend nicht genug. Ca. 45 Minuten habe ich. Fast panisch fahre ich mit dem Auto durch die Gegend. Ich will ein Foto.

Die Zeit läuft gegen mich. Danach ist die Lichtstimmung vorbei. Mein Blicke scannen wie wild durch die Landschaft. Das hat wohl nichts mehr mit der morgendlichen Entspannung gemeinsam. Es erinnert mich an das Spielzeug meines Sohnes früher. Die Form der Steine müssen zu den Löchern im Würfel passen. Das Runde ins runde, das Eckige ins eckige. Die Bilder in meinem Kopf dienen mir als Schablone. Wenn ich etwas sehe was dazu passen könnte halte ich an. Dann versuche ich wie mein Sohn das Runde ins eckige zu drücken. Bis es passt. Irgendwie. Das Bild arrangieren. Bis es passt. Oder auch nicht.

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